Atomausstiegsinitiative
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Ab in den Endspurt
Die 110'000 Marke ist geknackt!
Herzlichen Dank an alle fleissigen Sammler. Ihr habt super Arbeit geleistet! Jetzt geht's ab in den Endspurt für die letzten 10'000 Unterschriften.
Gemeinsame Sammeltage finden statt am
- 9. Juni 2012
- 17. Juni 2012 (Abstimmungssonntag)
- 30. Juni 2012
- 14. Juli 2012
Macht mit und meldet euch doch per E-Mail!
Unterschriftenbogen für die Atomausstiegs-Initiative zum Download (pdf)
110'000 Unterschriften gesammelt! (Medienmitteilung 13.5.2012)
Atomausstiegsinitiative bleibt nötig!
Das wichtigste in Kürze
Volksinitiative für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie
Mit der Initiative soll erreicht werden, dass der Ausstieg der Schweiz aus der Atomenergie bis spätestens 2029 bei einer Laufzeit für jedes Atomkraftwerk von maximal 45 Jahren verbindlich festgeschrieben wird. Wenn es die Sicherheit verlangt, müssen AKW auch schon früher abgeschaltet werden. Die Umsetzung des Ausstiegs erfolgt über Massnahmen zur Einsparung des Energieverbrauchs, die effiziente Nutzung von Energie und erneuerbare Energien.
Entgegen den Medienberichten ist der Atomausstieg noch nicht beschlossene Sache. Parlament und Bundesrat haben letztes Jahr einen Grundsatzentscheid gefällt. Trotzdem bleibt die Atomausstiegs-Initiative aus den folgenden Gründen wichtig:
- Der Ausstieg wird erst verbindlich, wenn das Parlament in zwei bis drei Jahren ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.
- Das Ausstiegsdatum ist noch unklar. Laut Bundesrätin Leuthard ist 2035 ein Richtjahr, aber sie hat klar festgehalten, dass die AKW bei Bedarf deutlich länger laufen sollen - nämlich so lange, wie sie „sicher“ sind. Alte AKW sind jedoch anfälliger auf Störungen und Unfälle.
- Das mehrjährige Verfahren gibt für Gesetzesänderungen der Atomlobby durchaus noch die Möglichkeit, strikte Gesetzesvorlagen zu verwässern und so die Atomenergie durch ein Hintertürchen wieder einzuführen.
- Mit der Initiative können wir weiterhin Druck auf Parlament und Bundesart ausüben, dass der Atomausstieg wirklich Realität wird.
Deswegen jetzt unterschreiben! (Download Unterschriftenbogen pdf)

- Zoom
- Die folgende Grafik visualisiert, dass der Atomausstieg möglich ist und in naher Zukunft realisiert werden kann.
Der Atomausstieg ist machbar!
Die Austiegsinitiative legt den Schwerpunkt auf die drei E: Einsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Je nach Entwicklung der Technologien und den politischen Rahmenbedingungen werden die Potenziale unterschiedlich ausgeschöpft. Das Bundesamt für Energie rechnet in seinen neuesten Energieszenarien bis 2050 mit einem Einsparpotenzial von 24,4 TWh jährlich. Die Initiative sieht als spätesten Ausstiegszeitpunkt bereits das Jahre 2029 vor, wenn das AKW Leibstadt abgeschaltet wird. Bis dann lassen sich die fünf AKW der Schweiz problemlos ersetzen.
5 gute Gründe für Ihre Unterschrift
- Atomkraftwerke sind eine tödliche Gefahr
Kein Atomkraftwerk ist sicher. Je länger Atomkraftwerke betrieben werden, desto grösser ist das Risiko eines Unfalls mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Radioaktive Strahlung führt zu Missbildungen bei Kindern und zu Krebserkrankungen.
- Atommüll strahlt eine Million Jahre
Es gibt weltweit keine Lösung für die sichere Endlagerung von Atommüll. Bei der Wiederaufbereitung des Atommülls gelangt zusätzlich Radioaktivität in die Umwelt. Ausserdem entsteht dabei Plutonium, welches für Atomwaffen eingesetzt werden kann.
- Atomstrom ist teuer
Die Endlagerung des Atommülls ist nur teilweise im Preis für Atomstrom enthalten. Niemand weiss, wie viel sie tatsächlich kosten wird. Zudem ist die Haftpflicht bei einem Unfall gesetzlich auf rund zwei Milliarden Franken beschränkt. Die tatsächlichen Kosten eines Super-GAU sind aber 1000 Mal höher.
- Alternativen rechnen sich
Die künstliche Verbilligung von Atomstrom hält Alternativen vom Markt fern. Dabei würden Investitionen in erneuerbare Energien bis zu 80 Prozent mehr Arbeitsplätze schaffen. Investitionen in AKW fliessen dagegen vor allem ins Ausland.
- Uranabbau ist nicht nachhaltig
Für die Erzeugung von Atomstrom braucht die Schweiz jährlich 400 Tonnen Uran. Dazu sind wir von Lieferungen aus dem Ausland abhängig. Bei der Urangewinnung werden Radioaktivität, Giftstoffe und CO2 freigesetzt. Zudem wird der Uran unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut und die betroffene Bevölkerung ungeschützt den Gefahren ausgesetzt.
Downloads
- Die Atomausstiegsinitiative bleibt nötig! (PDF, 22 KB)
- Initiativtext (PDF, 60 KB)
- A4 Unterschriftenbogen: Atomausstieg (PDF, 569 KB)
- A4 Unterschriftenbogen Atomausstieg und Grüne Wirtschaft (PDF, 965 KB)
- Argumentarium (flyer) (PDF, 1186 KB)
- Medienmitteilung zur Lancierung der Initiative (19. Mai 2011) (PDF, 27 KB)
- Häufige Fragen (PDF, 92 KB)
Film
Unterstützungskomitee
- Aefu - Ärztinnen und Ärzte für Umwelschutz
- ContrAtom
- CSP - Christlich-soziale Partei
- EVP - Evangelische Volkspartei
- Frauen für den Frieden Schweiz
- Greenpeace Schweiz
- Hausverein Schweiz
- Jenni Energietechnik AG
- Juso - JungsozialistInnen Schweiz
- La Gauche
- NWA - Nie wieder AKW
- oeku Kirche und Umwelt
- PSR/IPPNW - Physicians for Social Responsibility / International Physicians for the Prevention of Nuclear War
- Pro Natura
- Schweizerischer Friedensrat
- SGB - Schweizerischer Gewerkschaftsbund
- Solarspar
- Sortir du nucléaire
- SP - Sozialdemokratische Partei der Schweiz
- SSES - Schweizerische Vereinigung Sonnenenergie
- TRAS - Trinationaler Atomschutzverband
- UNIA
- VBU - Vereinigung Bündner Umweltorganisationen
- VCS - Verkehrs-Club der Schweiz
- vpod - Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste
Aline Trede

- Zoom
- Atomausstieg Ja klar! «Bevor Endlager geplant werden, braucht es den Atommüllstopp.»
Vizepräsidentin Grüne Schweiz
«Bevor Endlager geplant werden, braucht es
den Atommüllstopp.»
Geri Müller

- Zoom
- Atomausstieg Ja klar! «Stromsparen lohnt sich: der billigste Strom ist der Strom, der nicht gebraucht wird.»
Nationalrat AG
«Stromsparen lohnt sich: der billigste Strom
ist der Strom, der nicht gebraucht wird.»
Franziska Teuscher

- Zoom
- Franziska Teuscher
Nationalrätin BE
«Der Atomausstieg ist eine Frage des
politischen Willens. Darum braucht es die
Initiative.»
Initiativkomitee
- Cécile Bühlmann, alt Nationalrätin Grüne, Guggistrasse 17, 6005 Luzern
- Frédéric Charpié, La Gauche, Le Saucy 30, 2722 Les Reussilles
- Anne-Cécile Claret-Reimann, ContrAtom, Bergalonne 10, 1205 Genève
- Robert Cramer, Ständerat Grüne, du Clos 20, 1207 Genève
- Jean-Jacques Fasnacht, PSR/IPPNW, Bachenloostrasse 9, 8463 Benken
- Bastien Girod, Nationalrat Grüne, Hardturmstrasse 269, 8005 Zürich
- Anina Ineichen, Junge Grüne, Bruderholzstrasse 160, 4104 Oberwil
- Beat Jans, Nationalrat SP, Florastrasse 33, 4057 Basel
- Josef Jenni, Jenni Energietechnik, Lochbachstrasse 22, 3414 Oberburg
- Josef Lang, Nationalrat Grüne, Dorfstrasse 15, 6300 Zug
- Ueli Leuenberger, Nationalrat Grüne, rue des Sources 4, 1205 Genève
- Alberto Mocchi, Junge Grüne, Sentier de la Gare 5, 1020 Renens
- Geri Müller, Nationalrat Grüne, Bahnhofstrasse 7, 5400 Baden
- Jacques Neirynck, Nationalrat CVP, Chemin de l'Ormet 17b, 1024 Ecublens
- Martin Neukom, Präsident Junge Grüne Schweiz, Kernstrasse 4, 8406 Winterthur
- Corrado Pardini, UNIA, Eigerweg 6, 3250 Lyss
- Kristina Schüpbach, Juso, Kurhausstrasse 11, 8374 Dussnang
- Jürg Stöcklin, TRAS, Wanderstrasse 11, 4054 Basel
- Heiner Studer, alt Nationalrat EVP, Austrasse 17, 5430 Wettingen
- Franziska Teuscher, Vizepräsidentin Grüne Schweiz, Neubrückstrasse 114, 3012 Bern
- Aline Trede, Vizepräsidentin Grüne Schweiz, Tscharnerstrasse 15, 3007 Bern
- Christian van Singer, Sortir du nucléaire, Grange-Rouge 46, 1090 La Croix (Lutry)
- Marie-Thérèse Weber-Gobet, Nationalrätin CSP, Venusweg 19, 3185 Schmitten
- Alfred Weidmann, Ärzte für Umweltschutz, Brunngasse 4, 8248 Uhwiesen
- Brigit Wyss, NWA, Rötiquai 22, 4500 Solothurn
- Kurt Zaugg-Ott, Geschäftsführer OeKU, Melchtalstrasse 15, 3014 Bern
